Geocaching: Tourbericht zum Ausflug vom 19.5.2012

Endlich war es mal wieder so weit. Eine kleine Runde Geocaching stand auf dem Plan. Vorgenommen hatten wir uns vier Caches in unserer Homezone. Mittlerweile zählen wir auch schon einen kleinen Teil von Hennigsdorf dazu.

Ganz oben auf unserer Liste stand GCWA0Q – The Berlin Wall Tower, ein leichter Multi mit geschichtlichem Hintergrund. Somit radelten wir also über den vor unserer Wohnung gelegenen Radweg Berlin-Kopenhagen in Richtung Niederneuen Dorf und lernten somit eine weitere erholsame Ecke in unserer näheren Umgebung kennen. Vorbei an der Bürgerablage, einem kleinen Strand am Wasser, weiter durch ein Waldstück bis hin zu einer weiteren schönen Uferpromenade führte uns der Weg. Plötzlich waren wir auch schon am Ziel oder besser gesagt, an der ersten Koordinate. Hier galt es dann einige Informationen über den Wachturm in Erfahrung zu bringen. Selbstverständlich werde ich in diesem Eintrag hier nicht spoilern, ich will ja niemandem den Spaß nehmen ;-).

Wachturm Niederneuen Dorf

Wachturm Niederneuen Dorf

Vitrine im Wachturm

Vitrine im Wachturm

Da der Eintritt hier kostenfrei ist, stiegen wir hinauf und ich nahm natürlich sofort die Decke der ersten Ebene beim Aufstieg mit – also mit meinem Kopf, ist damit gemeint. Ich vermutete ja, dass ich innerhalb der nächsten Sekunden Sterne sehen würde, aber dem war zum Glück nicht so. Ich habe halt einfach einen harten Schädel.

Weiter ging es also auf der Jagd nach Informationen für die Berechnung der Final-Koordinaten. Als wir alle Daten zusammenhatten zeigte das GPS leider genau in eine sehr muggelige Region und somit mussten wir die Hebung des Schatzes noch ein klein wenig verschieben. Wir sind da ja flexibel.

Die Kirche in Niederneuen Dorf

Es ging somit also erst einmal zum nächsten Cache. GC1TN5K-  Kirche-NiederNeuendorf war unsere nächste Destination. Nach nicht einmal fünf Minuten waren wir dort angekommen und begaben uns wieder auf die Suche nach den entsprechenden Informationen. Die Gegend wurde nun zunehmend dörflicher und wir passierten in der Zwischenzeit auch das Ortsschild „Hennigsdorf“ ;-).

Wie der Cache-Name schon vermuten lässt, hat uns hier die Kirche Niederneuen Dorf erwartet. Interessant fand ich die vielen Gräber, welche die Kirche umringten. Da auch dieser kleine Multi recht einfach zu lösen war, war die Lösung der Final-Koordinaten nicht wirklich zeitaufwändig. Das Versteck war aber doch sehr gelungen. Innerhalb dieses Caches verstauten wir dann auch einen der Travelbugs, welchen wir schon seit etwas längerer Zeit in unserem Besitz hatten.

Kirche Niederneuen Dorf

Kirche Niederneuen Dorf

Nachdem alles wieder so verstaut war, wie wir es vorgefunden hatten lud mich Mario auf ein Eis ein. Genau bei diesem Thema sammelte Hennigsdorf einen der größten Pluspunkte auf meiner persönlichen Skala! Hier kostet eine Kugel Eis nur 0,70 EUR! Und lecker war es auch, nur viel zu schnell aufgegessen, aber das ist ein anderes Problem.

Unser Eis verspeisten wir also gemütlich auf dem Weg zum nächsten Cache. Ein Tradi, genannt GC1ZPFM – Auf dem alten Bahndamm. Während wir uns den Weg durch Hennigsdorf bahnten und ich das GPS-Gerät hin und wieder eines Blickes würdigte, bemerkte ich, dass wir spontan nicht durch die vor uns befindliche Hecke fahren konnten. Somit fuhren wir dann einen kleineren Umweg und kamen doch ans Ziel. Vorbei an einer Kleingartenkolonie deren Namen ich nun schon wieder vergessen habe, weiter durch die Wiesen und Sträucher, kamen wir am Ziel an. Mario opferte sich, den Weg durch die fiesen Brennnesseln anzutreten. Wir hatten beide an diesem Tag kurze Hosen an. Aber er war ganz Gentleman. Nach einer kleinen Ewigkeit kam er mit der Dose zurück. Leider nicht gerade die Beste für so ein Gebiet, da der Cache einfach nicht ausreichend vor Feuchtigkeit geschützt war. Somit hatten wir ein klammes Logbuch vor uns. Auch hier platzierten wir einen Travelbug, in weiser Voraussicht, das er nicht zu lange an diesem Ort verweilen würde.

Durch Eis gestärkt weiter in Richtung Brennnessel-Hain

Wir machten uns nun wieder auf den Rückweg zum ersten Cache, bzw. dessen Finalkoordinaten. Mit dem GPS bewaffnet stiefelte ich in Richtung Ziel und nach einer kleinen Sucheinlage wurde ich auch endlich fündig. Schade dass an dieser Stelle nur ein Mikro-Cache platziert wurde, aber wahrscheinlich wäre alles andere einfach zu auffällig gewesen. An diesem Punkt hatten wir also den dritten erfolgreichen Fund verzeichnen können.

Zu diesem Zeitpunkt bewaffnete Mario sich wieder mit unserer Kamera und machte ein paar wunderschöne Fotos von der kleinen Entenfamilie, die sich über das Wasser ihren Weg nach Hause bahnte. Zusätzlich gab es natürlich auch noch ein paar Bilder der Umgebung und ein neues Bild von uns.

Entenfamilie

Die Entenfamilie beim Badeausflug

Am Ufer

Am Ufer

 

Bild von uns

Team Schifflau

Doch an diesem Punkte sollte unsere Cachetour noch nicht ganz ihr Ende gefunden haben. Auf dem Weg zurück Richtung Heimat lag nämlich noch ein Mystery, welchen ich am Vormittag enträtselte.

GC3JKGR – Pausenbeschäftigung um genau zu sein. Die Lösung habe ich mir selbstverständlich durch den auf der Cache-Detailseite vorhandenen Geochecker bestätigen lassen. Wir kamen also bei den angepeilten Koordinaten an und mussten feststellen, dass an diesem Tage eine große Hochzeitsfeier abgehalten wurde. Ein zu hohes Muggelaufkommen für einen unauffälligen Hebeversuch. Leider! Somit blieben wir unserer Tagesplanung diesen Cache als letzten schuldig. Doch heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal :-)!

 Eure Anni

3 comments for “Geocaching: Tourbericht zum Ausflug vom 19.5.2012

  1. Nico Reisener
    05/06/2012 at 19:21

    Praktisch bei mir zu Hause….. Jahrelang in Nieder-Neudorf das Wochenende verbracht. Und meine Familie lebt auch noch da…..
    Tollen Ort habt ihr euch ausgesucht.

    LG Nico

  2. 14/07/2012 at 18:35

    Geocachen ist schon eine tolle Geschichte. Ich habe für mich herausgefunden, dass es nach ner Partynacht als Ausklang noch besser sein kann, findet man doch einige tolle Touren in F-Hain, Treptow und Kreuzberg, die nicht etwa langweilig sind

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